Zwischen Pflichtversicherungen und vielen freiwilligen Angeboten verliert man schnell den Überblick. Welche Absicherungen haltet ihr persönlich für unverzichtbar und welche eher für situationsabhängig?
Warum ich das beantworten kannNachgelesen / recherchiert
In der Schweiz würde ich zuerst zwischen obligatorischen und freiwilligen Versicherungen unterscheiden.
Obligatorisch ist für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz grundsätzlich die Krankenpflege-Grundversicherung. Wer angestellt ist, wird ausserdem über den Arbeitgeber gegen Unfälle versichert; je nach Arbeitspensum umfasst das auch Nichtberufsunfälle.
Sehr sinnvoll ist für viele zusätzlich eine Privathaftpflichtversicherung. Sie ist in der Regel freiwillig, kann aber vor hohen Kosten schützen, wenn man einer anderen Person oder deren Eigentum einen Schaden verursacht. Bei Mietwohnungen wird sie von Vermietern teilweise ausdrücklich verlangt oder erwartet.
Eine Hausratversicherung ist nicht generell vorgeschrieben, kann sich aber lohnen, wenn Feuer, Wasser, Einbruch oder andere Schäden am eigenen Hausrat finanziell schwer zu tragen wären.
Zusatzversicherungen bei der Krankenkasse, Rechtsschutz, Reise-, Handy- oder andere Spezialversicherungen würde ich nur abschliessen, wenn das konkrete Risiko und die Leistungen wirklich zum eigenen Alltag passen. Viele kleine Policen überschneiden sich oder versichern Risiken, die man selbst tragen könnte.
Als Faustregel: existenzbedrohende Risiken zuerst absichern, Komfort-Risiken zuletzt.
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